Brandgefahr Infrarotheizung – Wie gefährlich ist sie?

  • Beitrags-Kategorie:Heizen mit Strom
  • Lesedauer:7 min Lesezeit
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Brandgefahr Infrarotheizung gefährlich
Quelle: Andrey_Popov | Shutterstock.com

Bei Infrarotheizungen denkt man stets auch an das Thema Sicherheit und Brandgefahr. Wie bei allen Elektrogeräten gibt es einige Dinge zu beachten, damit Infrarotheizungen nicht gefährlich werden können. Dass aber Infrarotheizungen sehr sicher sind, siehst Du in diesem Artikel.

 

Brandursache Nummer 1 Zuhause – Elektrizität

Wohnungsbrände passieren in Deutschland fast täglich aus den verschiedensten Gründen. In den Statistiken geht eindeutig hervor, dass gut ein Drittel der Wohnungsbrände auf Elektrizität zurückzuführen ist. Doch sind Elektroheizungen, wie zum Beispiel eine Infrarotheizung Schuld an vielen Bränden?

Elektroheizungen haben hohe Standards, was das Thema Sicherheit und Brandschutz betrifft. Doch trotz allen Schutzvorkehrungen der Geräte, besteht immer ein gewisses Restrisiko, auch wenn dieses verhältnismäßig gering ist. Vielmehr sind oft andere Ursachen schuld an Wohnungsbränden, die durch Elektrizität verursacht werden.

 

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Brandgefahr durch Infrarotheizungen?

Infrarotheizungen sind Elektroheizungen, die oft auch als Zusatzheizung im Dauerbetrieb genutzt werden. Sie verbrauchen wie alle Elektroheizungen auch relativ viel Strom, was natürlich eine Belastung für die Elektrik Zuhause bedeutet. Doch nur weil Infrarotheizungen viel Strom benötigen und eine lange Betriebsdauer, besteht dennoch kein erhöhtes Brandrisiko.

Auch das Thema Hitze und Überhitzung ist ein wichtiger Punkt, den es bei Infrarotheizungen zu berücksichtigen gilt. Doch im Vergleich zu anderen Elektroheizungen, arbeiten bei deutlich niedrigeren Temperaturen als beispielsweise ein Heizlüfter. Das Gerät selbst wird lediglich bis zu 120°C heiß. Damit liegt die Temperatur zu niedrig, um die meisten Brände auszulösen.

Ein weiterer wichtiger Vorteil von Infrarotheizungen in Sachen Brandgefahr ist ihre Bauweise. Im Gegensatz zu Heizlüftern oder Konvektorheizungen haben Infrarotheizungen keine offene Heizdrähte. Selbst wenn eine Infrarotheizung in Kontakt mit einer brennbaren Flüssigkeit kommen würde, dürfte nicht sofort etwas passieren. Bei einem Heizlüfter würde direkt ein Feuer entstehen.

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Dennoch besteht ein Brandrisiko bei Infrarotheizungen, welches aber genauso vorhanden ist, wie bei allen anderen Elektrogeräten! Auch bei Infrarotheizungen können Kabelbrände entstehen, die laut Statistiken als Hauptursache für Brände gelten, die durch Elektrizität verursacht werden.

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Welche Gefahren gehen von einer Infrarotheizung aus?

Tatsächliche Gefahren gehen von Infrarotheizungen eigentlich nur von der Verkabelung, der Elektrik und durch menschliches Fehlverhalten aus. Ein Kabelbrand kann durch eine schlechte Verarbeitung und minderwertige Qualität entstehen.

Ein Kabelbrand ist wahrscheinlich die größte Gefahr, die von einer Infrarotheizung ausgeht. Daher ist es umso wichtiger, bei Infrarotheizungen nicht zu sparen und hochwertige Marken, wie zum Beispiel die Infrarotheizungen von Könighaus oder Bringer, zu verwenden.

Kabelbrände entstehen durch schlecht verarbeitete Klemmverbindungen, Kabelbruch oder auch Überlast. Letzteres gilt vor allem bei Nutzung von Mehrfachsteckdosen, die für große Stromlasten nicht ausgelegt sind. Aber auch generell muss bei der Hauselektrik darauf geachtet werden, dass an einer Stromleitung nicht zu viele Verbraucher hängen. Im Zweifel ist es immer ratsam, einen Elektriker zu Fragen, ob die installierten Leitungen für leistungsstarke Elektroheizungen geeignet sind.

FAQ Brandgefahr Infrarotheizung:

Nein, eine Infrarotheizung selbst kann nicht brennen, da sie keine brennbaren Bauteile enthält. Sie besteht lediglich aus dem Heizelement, der Keramik in Inneren und dem Metallgehäuse.

Mit Oberflächentemperaturen von bis zu 120°C besteht nur Verbrennungsgefahr, wenn man mit der Hand mehrere Sekunden das Gerät berührt. Da das unfreiwillig kaum passieren kann, besteht an einer Infrarotheizung so gut wie kein Verbrennungsrisiko.

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Wie gefährlich ist die Infrarotstrahlung?

Eine Infrarotheizung ist nicht gefährlicher als jedes andere Elektrogerät Zuhause. Infrarotheizungen verfügen über Sicherheitsbauteile, die das Gerät vor Überhitzung schützen und es ausschalten, sollte es umkippen. Der sogenannte Überhitzungsschutz und Spannungsschutz sollten bei allen hochwertigen Infrarotheizungen eingebaut. Beim Kauf einer Infrarotheizung ist dies ein wichtiges Kriterium!

Mit den vorhanden Sicherheitsbauteilen ist eine Infrarotheizung nicht sonderlich gefährlich. Wird die Infrarotheizung gemäß den Herstellerangaben sachgerecht betrieben, geht von Infrarotheizungen keine erhöhte Brandgefahr aus. Sie ist sogar sicherer als andere Elektroheizung und das Risiko ist geringer als bei Ölradiatoren, Konvektoren oder Heizlüftern.

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Sicherheitstipps für Infrarotheizungen:

Infrarotheizungen sind sehr sicher! Da aber das größte Risiko vom Menschen und einer Fehlbedienung ausgeht, ist es wichtig einige Sicherheitstipps zu befolgen. Besonders die Aspekte Elektrik und Bedienung stehen hier im Vordergrund.

Mit diesen 5 Sicherheitstipps, kannst Du Deine Infrarotheizung mit gutem Gewissen betreiben:

  • Überlast vorbeugen: Ein wichtiger Punkt ist das Vorbeugen der Überlastung der Elektrik. Hier muss individuell auf die Auslegung der Elektrik geachtet werden.
  • Herstellerhinweise beachten: Wie bei jedem Gerät sind die Herstellerangaben ausschlagend, wie ein Elektrogerät betrieben werden darf und wie nicht!
  • Keine Mehrfachsteckdosen: Verwende Deine Infrarotheizung am besten immer direkt in Verbindung mit der Wandsteckdose. Mehrfachsteckdosen sollten bei leistungsstarken Elektrogeräten stets vermieden werden.
  • Rauchmelder: Verwende Infrarotheizungen in Räumen, die mit einem Rauchmelder ausgerüstet sind. So wirst Du gewarnt, falls etwas passieren sollte und Du Dich nicht im Raum aufhältst.
  • Unter Aufsicht verwenden: Verwende Deine Infrarotheizung am besten nur, wenn Du Zuhause anwesend bist, um auf der sicheren Seite zu sein. Infrarotheizungen werden oft auch als Frostschutzheizung verwendet, dann am besten immer in Kombination mit einem Smart Home Rauchmelder.
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